Begleiten Sie mich auf reizvollen Wanderungen und Reisen 
oder nehmen Sie an meinen
Vorträgen teil.


Vorträge und Führungen

 

 

Von edlen Fürstenhunden und elenden Karrenkötern – auf KulTOUR durch die Historie unserer vierbeinigen Partner

 

Das Kulturwander- und Führungs-Programm 2018 beschäftigt sich mit der Kulturgeschichte der Hunde. Beginnend mit meinem Vortrag auf dem Hundekongress über die Ernährung der Hunde aus historischer Sicht und endenden mit einer Krippenführung der besonderen Art im Bayerischen Nationalmuseum. Dazwischen besuchen wir das historische Lebensumfeld der Hunde im Bauernhausmuseum Amerang, erwandern die Jagdgebiete der Kurfürsten und bayerischen Könige in Ebersberg, Schachen und Münchner Raum. Die so unterschiedlichen Lebensweisen von gehegten Jagdhunden und räudigen Bauernkötern werden in den Bildern der Alten Pinakothek, den Exponaten des Jagd- und Fischereimuseums München, des Schloß Lustheim, dem Bauernhausmuseum Amerang und in den Krippenszenen des Bayerischen Nationalmuseums lebendig. Eine KulTour durch Jagdgeschichte, Landleben, Stadthundealltag und historischen Geschichten über Mensch und Hund!

 

Die KulTour durch die Historie unserer vierbeinigen Begleiter führt uns auf 6 Kulturwanderungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Dazu biete ich noch 5 Führungen durch das Jagd- und Fischereimuseum München, die Porzellansammlung von Schloß Lustheim, durch das Bauerhausmuseum Amerang, die Sammlung des Museums für Wald und Natur Ebersberg und die Krippensammlung des Bayerischen Nationalmuseums an. Für kulturgeschichtliche Hundefans gibt es noch 4 Vorträge in München und Nürnberg. Hunde sind bei den Wanderungen herzlich willkommen!

 

Das komplette Jahresprogramm 2018 können Sie hier downloaden:

 

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ars canis KULTURPROGRAMM zur Historie de
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Kulturwanderung und Führung am 08.03.2018

Die Vielfalt der Jagdhunde im Jagd- und Fischereimuseum München

Wir treffen uns am Englischen Garten dem Ausgangspunkt der höfischen Jagd in München und lassen unsere Hunde ihre Runde durch den ersten Volkspark Europas ziehen. Anschließend schlendern wir durch den Hofgarten, vorbei an der Residenz zum Marienplatz. Im Zentrum der höfischen Repräsentanz folgten Jagd- und Schoßhunde allen Festen und Umzügen, die durch die Altstadt stattfanden. Das Jagd- und Fischereimuseum dürfen wir mit unseren Hunden besuchen. Dort geben die Bilder zur Jagd nicht nur Auskunft über Aussehen und Einsatz der Jagdhunde, sondern auch über die Bedeutung der Jagd bei höfischen Festen. Selbst Halsungen und Maulkorb gibt es dort zu bestaunen. Zum Abschluß kehren wir im Ratskeller ein und lassen die Eindrücke bei kulinarischen Gesprächen ausklingen.

 

Die leichte Wanderung mit Führung dauert etwa 3 Stunden. Pro Person 25 Euro plus Eintrittsgebühr.



Vortrag am 04.05.2018

Von edlen Fürstenhunden und elenden Karrenkötern - unterhaltsame Geschichten über das Leben von Jagd-, Bauern-, Stadt- und Straßenhunden

 Das Leben von Bauernkötern und Adelshunden unterschied sich in der Vergangenheit sehr deutlich. Während die Bauernhunde mehr sich selbst überlassen wurden, wurden Fürstenhunde gehegt und gepflegt und oftmals auch verwöhnt. Schon im Mittelalter finden sich Berichte wie sich optimale Ernährung und ausgewogene Beschäftigung auf die Lebensqualität dieser geschätzten Lebensbegleiter auswirken. Daher gibt es eine ganze Reihe von Literatur über Haltung, Pflege und Ausbildung von Jagdhunden, während sich das Wissen über Bauernhunde und Straßenköter nur aus historischen Bildern und alten Rechtsverordnungen rekonstruieren lässt. Diese lassen die Gefahren durch aggressive und kranke Streuner, durch bedrohliche Schutzhunde und bellende Stadthunde erst lebendig werden. Die Quellen belegen den unterschiedlichen Wert von wertvollen und nutzlosen Hunden, was auch in unserer Hundesteuer eingeflossen ist. Eine Zeitreise durch die unterschiedliche Wertschätzung unserer vierbeinigen Begleiter, die auch die heutigen Vorstellungen vom optimalen Hundealltag neu beleuchten.

 

Hundemaxx München, Anmeldung: https://www.hundemaxx.de/de/seminare-events/uebersicht

 

 Pro Person 20 Euro.



Führung am 20.06.2018

Durch das jagdliche Bildprogramm von Schloss Lustheim

Anläßlich seiner Vermählung mit der österreichischen Kaisertochter Maria Antonia im Juni 1685 beauftrage der junge Kurfürst Max Emanuel seinen Hofarchitekten Henrico Zucalli mit der Errichtung des Jagd- und Gartenschlösschens Lustheim. Der Freskenzyklus im Festsaal und in den kurfürstlichen Appartements stellt Szenen aus dem Mythos der Jagdgöttin Diana dar. Die großen, von Johann Baptist Corlando geschaffenen Leinwandbilder mit Darstellungen von sechs Arten der Jagd durch Max Emanuels Hofgesellschaft bereichern die Saalwände. Dazu beherbergt Lustheim die Meißner Porzellan Sammlung Stiftung Ernst Schneider. Neben einen umfassenden Überblick über die Produktion der Meißner Porzellanmanufaktur bietet diese Kleinkunst auch spannende Einblicke in Jagdeinsatz und Haltung der edlen Hofhunde.

 

Die Führung dauert etwa 90 Minuten. Pro Person 15 Euro plus Eintrittsgebühr.



Kulturwanderung und Führung am 01.08.2018

Die Vielfalt der Jagdhunde im Jagd- und Fischereimuseum München

Wir treffen uns am Englischen Garten dem Ausgangspunkt der höfischen Jagd in München und lassen unsere Hunde ihre Runde durch den ersten Volkspark Europas ziehen. Anschließend schlendern wir durch den Hofgarten, vorbei an der Residenz zum Marienplatz. Im Zentrum der höfischen Repräsentanz folgten Jagd- und Schoßhunde allen Festen und Umzügen, die durch die Altstadt stattfanden. Das Jagd- und Fischereimuseum dürfen wir mit unseren Hunden besuchen. Dort geben die Bilder zur Jagd nicht nur Auskunft über Aussehen und Einsatz der Jagdhunde, sondern auch über die Bedeutung der Jagd bei höfischen Festen. Selbst Halsungen und Maulkorb gibt es dort zu bestaunen. Zum Abschluß kehren wir im Ratskeller ein und lassen die Eindrücke bei kulinarischen Gesprächen ausklingen.

 

Die leichte Wanderung mit Führung dauert etwa 3 Stunden. Anmeldung: www.vhs-suedost.de Pro Person 15 Euro plus Eintrittsgebühr.



Vortrag am 08.08.2018

Hundehaltung damals - Hundehaltung heute

Hunde begleiten den Menschen seit 40.000 Jahren. Ursprünglich als Wächter und Jagdbegleiter genutzt, wurden im Laufe der Jahrtausende ihre Aufgabengebiete immer vielfältiger, bis sie heute sogar als Partnerersatz und Familienspaßhund ihre Dienste tun. Waren zunächst genetische Selektion und individuelle Fähigkeiten für den zuverlässigen Arbeitseinsatz ausschlaggebend, gerieten im Laufe der Zeit immer mehr Dressur und Erziehung zur Optimierung des Hundeeinsatzes in den Vordergrund. Welche Auswirkungen das auf unser heutiges Bild vom wohlerzogenen Hund und fähigen Hundeführer hat, wir in einer anschaulichen Reise durch die Entwicklungsgeschichte des Hundes dargestellt. Es zeigt sich, dass sowohl die Vorstellungswelt der katholischen Kirche als auch der Aufklärungszeit sich tief in unserer Vorstellung vom folgsamen Hund der seinem Herrn dient, geprägt hat und das in vielen Ausbildungspraktiken mancher Hundeverein noch stark die preußischen Zucht und Gehorsamsmethoden von blinder Unterwürfigkeit und "harter aber gerechter" Strafe überlebt haben.

 

 Anmeldung: www.vhs-suedost.de Pro Person 9 Euro.



Vortrag am 07.09.2018

Fleischfresser oder Abfallverwerter? - Geschichten und Fakten zur Ernährung des Hundes

"Der Hund stammt doch vom Wolf ab!" hört man immer wieder von heutigen Hundehaltern, die auf dieses Argument hin ihre Hunde vorwiegend mit Fleisch ernähren. Welche Informationen über die Hundeernährung sind aus der Geschichte überliefert und welchen Nutzen kann man daraus für die Gegenwart gewinnen? Der Hund ernährte sich durch die Evolutionsgeschichte mit dem Menschen vorwiegend von dessen Abfällen. Da sich Nomaden ganz anders ernähren als Bauern, stellt sich die Frage, ob sich auch bei deren Hunden andere Nahrungsbedürfnisse entwickelt haben. Sind die Futteransprüche von Herdenschutzhunden, die seit Jahrhunderten mit Milchprodukten ernährt wurden mit denen eines Hofhundes, der mit der getreidelastigen Ernährung seines Bauern aufgewachsen ist oder eines Schlittenhundes, der seit Jahrtausenden bei den Inuit nur mit Fleisch ernährt wurde identisch? 

Die neusten Forschungsergebnisse aus der Genetik belegen inzwischen, dass der Hund im Gegensatz zum Wolf Amylase aufschließen kann und machen deutlich, dass sich Hunde in der Begleitung des Menschen vom Fleisch- auch zum Getreide-Konsumenten entwickelt und genetisch angepasst haben. Welchen Stellenwert hat das Getreide in der Ernährung der Hunde in der Historie und wozu brauchen unsere heutigen Hunde diesen Nahrungsbestandteil? Der Vortrag macht sich auf die Suche nach Belegen für die Hundeernährung in der Vergangenheit und verbindet sie mit den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Gegenwart.

 

Hundemaxx München, Anmeldung: https://www.hundemaxx.de/de/seminare-events/uebersicht

 

 Pro Person 25 Euro.



Vortrag am 28.09.2018

Von edlen Fürstenhunden und elenden Karrenkötern - unterhaltsame Geschichten über das Leben von Jagd-, Bauern-, Stadt- und Straßenhunden

 Das Leben von Bauernkötern und Adelshunden unterschied sich in der Vergangenheit sehr deutlich. Während die Bauernhunde mehr sich selbst überlassen wurden, wurden Fürstenhunde gehegt und gepflegt und oftmals auch verwöhnt. Schon im Mittelalter finden sich Berichte wie sich optimale Ernährung und ausgewogene Beschäftigung auf die Lebensqualität dieser geschätzten Lebensbegleiter auswirken. Daher gibt es eine ganze Reihe von Literatur über Haltung, Pflege und Ausbildung von Jagdhunden, während sich das Wissen über Bauernhunde und Straßenköter nur aus historischen Bildern und alten Rechtsverordnungen rekonstruieren lässt. Diese lassen die Gefahren durch aggressive und kranke Streuner, durch bedrohliche Schutzhunde und bellende Stadthunde erst lebendig werden. Die Quellen belegen den unterschiedlichen Wert von wertvollen und nutzlosen Hunden, was auch in unserer Hundesteuer eingeflossen ist. Eine Zeitreise durch die unterschiedliche Wertschätzung unserer vierbeinigen Begleiter, die auch die heutigen Vorstellungen vom optimalen Hundealltag neu beleuchten.

 

Hundemaxx München, Anmeldung: https://www.hundemaxx.de/de/seminare-events/uebersicht

 

 Pro Person 20 Euro.



Führung am 13.11.2018

Das Leben der Hunde in historischen Bildern der Alten Pinakothek

 Hunde erscheinen in vielen Bildern als dekorative Randerscheinungen. Aber sie geben zahlreiche Meta-Informationen zum Alltagsleben der jeweiligen Zeit. Man findet sie auf den Tischen des Mittelalters als Vorkoster, entdeckt alte Jagdhunderassen in historischen Jagdbildern und bekommt ihren vielfältigen Einsatz in Stadt und Land vorgeführt. Sie werden als Symbol für männliche Stärke und weibliche Treue eingesetzt und dienen oft als Avatare ihrer Besitzer. In der Alten Pinakothek finden sich zahlreiche Hunde in unterschiedlichsten Szenen. Manche in der Hand berühmter Persönlichkeiten, die die Geschichte von Mensch und Hund erläutern. Nach dieser Führung werden Sie Gemälde mit ganz anderen Augen betrachten und sich wundern wie präsent der Hund in der Kunst ist! Den Caniden-lastigen Tag beenden wir ganz italienisch bei Da Claudio.

 

 Führung (90 Minuten)

 Pro Person 15 Euro plus Eintrittsgebühr.



Führung am 13.12.2018

Hundeszenen in den Krippen des Bayerischen Nationalmuseums

Das Bayerische Nationalmuseum beherrbergt eine der größten Krippensammlungsammlungen der Welt! Entdecken Sie die exotische Welt dieser Panorama-Krippen aus Italien und dem Alpenraum neu. Lenken Sie ihren Blick über die Darstellungen der Weihnachtsgeschichte hinaus und genießen Sie Szenen aus dem alpenländischen, bäuerlichen wie auch dem italienischen städtischen Alltag. Lassen Sie sich entführen in die fantastische Welt des Orients! Als Hundefreund haben Sie die Möglichkeit im Figurenreichtum der einzelnen Krippen erstaunliche Szenen aus dem Hundealltag zu entdecken und lassen Sie sich überraschen welch vielfältiges Bild an Hunderscheinungen auf Sie wartet. Mit einem Besuch des Mittelalter-Weihnachtsmarktes am Wittelsbacher Platz stimmen wir uns auf die weihnachtliche Zeit ein und lassen das gemeinsame Kultur-Hunde-Jahr ausklingen.


Treffpunkt: Kasse Bayerisches Nationalmusem, 18.00 Uhr. Führung (Dauer 90 Min.). Pro Person 15 Euro plus Eintrittsgebühr (Erwachsene 7 Euro, ermäßigt 6 Euro)